Gedanken beeinflussen das Erleben

Körperliche Entspannung und das Erleben von Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden. Unter Stress löst der Körper unwillkürlich eine psychophysiologische Stressreaktion aus. Dabei handelt es sich um eine sehr komplexe Reaktion, die den gesamten Organismus beansprucht. Typische Anzeichen für Stress sind z.B. schnellere und flachere Atmung, schnellerer Herzschlag, angespannte Muskeln oder Schwitzen.

 

Der deutsche Psychiater und Psychotherapeut Johannes Heinrich Schultz stellte in der Arbeit mit seinen Patienten fest, dass gestressten Personen über o.g. Symptome klagten, während die entspannten von Empfindungen wie Wärme und ruhiger Atmung sprachen. Diesen Zusammenhang nutzte er, um das Autogene Training (AT) zu entwickeln.

Wirkungsweise

Das AT ist ein wissenschaftlich nachgewiesenes wirksames Verfahren der Autosuggestion, welches die Aufmerksamkeit auf die eigene Körperempfindung lenkt. Der Übende wird mit Hilfe verschiedener Formeln angeleitet, seine Aufmerksamkeit auf das Erleben von Entspannungsempfindungen wie Wärme, Ruhe, ruhige und gleichmäßige Atmung, etc. zu lenken.

Autogenes Training Formeln

Im Vergleich zur Progressiven Muskelentspannung (PME/PMR) wird die Entspannung nicht durch die willkürliche An- und Entspannung von Muskelgruppen, sondern durch die rein gedankliche Beeinflussung von vegetativen Funktionen (z.B. Puls oder Atmung) erreicht. Der erreichte Ruhezustand führt zum Abbau von Überspannungen und stärkt das Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung.

 

Beim AT lernen Sie frühzeitig Anzeichen von Stress und Anspannung wahrzunehmen und entsprechend bewusst auf psychische und physische Reaktionen Einfluss zu nehmen und damit negativen Folgeerscheinungen wie Kopf- oder Rückenschmerzen präventiv vorzubeugen. Darüber hinaus steigern Sie Ihre Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und das Selbstwertgefühl.

Informationen zum Kurs

Überblick

Dieser Kurs ist von der von der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) zertifiziert und kann somit von den Krankenkassen zum Teil oder vollständig bezuschusst werden.

 

Der Kurs richtet sich an gesunde Personen, die lernen wollen, mit Stressbelastungen sicherer und gesundheitsbewusster umzugehen, um dadurch potenziell behandlungsbedürftige Stressfolgen zu vermeiden. Der Fokus meiner Kurse liegt vor allem auf der Selbsterfahrung der Teilnehmer.

 

Als Entspannungstherapeutin und Psychologin ist es mir besonders wichtig, den Teilnehmern optime Bedingungen zur Durchführung und Reflexion zu bieten sowie auf jeden Teilnehmer ausreichend eingehen zu können. Gruppenkurse bestehen daher aus max. 12 Teilnehmern.

 

Da die regenerative Stresskompetenz ein entscheidender Faktor im gesunden Umgang mit Stress ist, fließen Elemente des Autogenen Trainings (AT) und der Progressiven Muskelentspannung (PMR/PME) auch in meinen Stressmanagementkurs mit ein.

Ziele und Inhalte

  • Vermittlung der Unterstufe des AT (inkl. Arbeit mit Affirmationen)

  • Befähigung zur eigenständigen und selbstverantwortlichen Durchführung

  • Entstehung, Systematik und Wirkweisen der Methode

  • Leichter Einblick in das Thema „Was ist Stress?“

  • Vermittlung unterschiedlicher Übungspositionen (Liegen & Sitzen)

  • Einsatz von ergänzenden Entspannungsmethoden/-hilfen
    (Ruheort/Ruhepol, Fantasiereise, Body Scan, Entspannung mit Musik etc.) 

Aktuelle Kurszeiten

Die aktuellen Kurszeitenfinden Sie hier.

 

Alle Präsenzkurse finden in der Qigong Schule "Andreas Lehmann" (Alte Rhinstr. 16, 12681 Berlin) statt. Für Onlinekurse nutze ich Zoom.

Anwendung und Kontraindikationen

Geeignet zur:

  • Prävention / Gesundheitsvorsorge

  • Verminderung körperlicher und psychischer Belastungen

  • Verminderung von Nervosität und innerer Anspannung

  • Verminderung Leistungsschwierigkeiten (z.B. durch Unkonzentriertheit)

  • Vorbeugung psychosomatischer Beschwerden (z.B. Spannungskopfschmerzen)

  • u.v.m.

Kontraindikationen

Bei vorliegen von Kontraindikationen ist keine Teilnahme möglich!

  • Akut behandlungsbedürftige psychische Störungen und Traumata 
    (z.B. schwere Depression, Hypochondrie, Psychosen)

  • Eingeschränkte Fähigkeit zum selbstständigen Lernen

  • Fehlende Fähigkeit, sich auf Unbekanntes einzulassen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    (z.B. niedriger Blutdruck, Herzinsuffizienz; Ausnahme: Bluthochdruck) 

 

Sollten Fragen oder Unsicherheiten bezüglich der Kontraindikationen bestehen, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Ich helfe gerne weiter.

Anmeldungsprozess

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